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Beauty

Daher lohnt es sich, ins Wasser zu gehen

Nach einem langen Tag ist es wirklich erfrischend, in eine große Wanne mit Wasser zu tauchen. Aber was passiert mit unserem Körper, wenn wir ein Bad nehmen?

Man sagt, dass Wasser die Grundlage des Lebens ist und es stimmt auch, dass wir als Babys in diese Substanz hineinwachsen. Es ist kein Zufall, dass Wasser auch später noch eine so tiefe, entspannende Wirkung auf Körper und Seele der meisten Menschen hat. Wasser kann uns beruhigen und es lindert Angst.

Diese einfache Heilkraft ist heute besonders gut, wenn Stress im Leben vieler fast selbstverständlich oder zumindest zur Gewohnheit wird. Alles, was wir tun müssen, ist, in den Pool zu sinken und wir können spüren, wie die Anspannung aus unserem Körper verschwindet.


 


 

Die meisten von uns kennen Stressreaktionen: Magenverstimmung, heftiges Herzklopfen und Muskelverspannungen, die durch bestimmte riskante und schwierige Lebenssituationen ausgelöst werden. Diese Reaktion allein ist nicht schädlich, wenn sie nur für kurze Zeit anhält. Es verbessert die Konzentration, steigert die Handlungsfähigkeit und nachdem wir die Schwierigkeit gelöst haben, beruhigen wir uns wieder und die Symptome verschwinden automatisch.

Heutzutage ist es jedoch ein weit verbreitetes Problem, dass die Stressreaktion nicht von selbst verschwindet, sondern zu einem ständigen Begleiter unseres Alltags wird. Unser Körper gewöhnt sich einfach an Anspannung, Erschöpfung und ständige Angst und das kann später verschiedene unangenehme Symptome verursachen. Wir werden immer unruhig, wachen ständig mit Bauchkrämpfen auf, bis wir schließlich nicht schlafen können und der Teufelskreis schließt sich.


 


 

Daher lohnt es sich, die Stressreaktionen ernst zu nehmen und diesen Prozess zu stoppen, bevor er ernst wird. Die Frage, wie das geht, lässt sich am besten mit einem Blick ins Bad beantworten.

Die therapeutische Wirkung des Badens war schon in der Antike bekannt und daraus hat sich die heutige Badetherapie in mehreren Stufen mit zwei Zweigen entwickelt. Einer davon heißt Hydrotherapie oder Wassertherapie und nutzt die physikalischen Eigenschaften des Wassers zur Heilung: Die Hebekraft entlastet Muskeln, Gelenke und Knochen, hilft bei der Entspannung und der hydrostatische Druck löst Verspannungen.

Auch die Wassertemperatur spielt bei den Therapien eine wichtige Rolle: Heißes Wasser gleicht das Nervensystem aus und wirkt sich positiv auf die vegetative Funktion aus. Nach einem langen entspannenden Bad sind wir erschöpft und haben eine größere Chance auf einen besseren Schlaf.


 

Der andere Zweig der Badetherapie ist die Balneotherapie, bei der die therapeutische Wirkung des Wassers durch die heilenden Kräfte der im Wasser enthaltenen Mineralien ergänzt wird. Im Thermalwasser sind mehrere Mineralien enthalten, die über die Haut aufgenommen werden und so den Mineralstoffbedarf unseres Körpers decken, was auch zum Stressabbau beiträgt. Zu den entspannenden Mineralien zählen Magnesium und Kalzium, die auch als Muskelrelaxantien eingesetzt werden, sowie Mangan, das eine gute Wirkung auf das Nervensystem und die Stimmung hat.

Wenn du eine volle Wirkung haben möchtest, kannst du dein Bad mit einem Whirlpool abrunden, deinem Rücken eine schöne Massage durch den Wasserstrahl schenken und vielleicht auch einen schönen Saunagang haben.