Die meisten Menschen wissen, dass körperliche Übung die Stimmung verbessert, aber Theorien helfen dir nicht unbedingt, von der Couch aufzustehen, wenn du auf einem Tiefpunkt bist. Allerdings ist nur der erste Schritt schwierig, danach läuft alles reibungslos. Man muss sich nicht einmal überanstrengen, da es laut Untersuchungen auch nach fünf Minuten leichten Trainings positive Auswirkungen gibt. Stimmungsverbesserung, Dopamin- und Serotoninproduktion sowie Angstminderung beginnen, selbst wenn du nur etwa 40% der maximalen Herzfrequenz erreichst.
Der Schwerpunkt liegt also nicht auf der Intensität des Trainings, sondern auf der Auswahl einer Trainingsform, die zu deiner Stimmung passt. Es können ein paar Bewegungen, ein oder zwei Armkreise, ein paar Yoga-Posen, ein leichter Tanz zu deiner Lieblingsmusik oder ein leichter Spaziergang sein. Training ist auch gut, weil deine Körperhaltung deine Stimmung beeinflusst und bestimmte emotionale Zustände auch mit der Haltung zusammenhängen. Daher können sich die Gefühle bereits mit einem großen Strecken ändern.