Es wird gesagt, dass Wasser die Grundlage des Lebens ist und es stimmt auch, da man als Baby in diese Substanz hineinwächst. Es ist kein Zufall, dass Wasser auch später bei den meisten Menschen eine so tiefe, entspannende Wirkung auf Körper und Seele hat. Wasser kann einen beruhigen und die Angst lindern.

Diese einfache Heilkraft ist heute besonders nützlich, wenn Stress ein so natürlicher und offensichtlicher Teil des Lebens der meisten Menschen ist. Alles was man tun muss, ist in den Pool zu sinken und man kann bereits die Anspannung spüren, die durch die Gliedmaßen den Körper verlässt.

Die meisten sind sich Stressreaktionen bewusst: Magenverstimmung, heftiges Herzklopfen und Muskelverspannungen, die durch bestimmte riskante und schwierige Lebenssituationen ausgelöst werden. Diese Reaktion allein ist nicht schädlich, wenn sie nur kurze Zeit anhält. Es verbessert die Konzentration, erhöht die Handlungsfähigkeit und nachdem man die Schwierigkeit gelöst hat, beruhigt sich wieder und die Symptome verschwinden automatisch.

Heutzutage ist es jedoch ein häufiges Problem, dass die Stressreaktion nicht von alleine verschwindet, sondern zu einem ständigen Partner unseres Alltags wird. Der Körper gewöhnt sich einfach an Anspannung, Erschöpfung und ständige Angst und das kann später verschiedene unangenehme Symptome hervorrufen. Man wird immer unruhig, wacht ständig mit Magenkrämpfen auf, bis man endlich nicht mehr schlafen kann und der Teufelskreis beginnt

Daher lohnt es sich, die Stressreaktionen ernst zu nehmen und diesen Prozess zu stoppen, bevor er ernst wird. Die Frage, wie dies zu tun ist, könnte am besten durch einen Blick in die Bäder beantwortet werden.

Die therapeutischen Wirkungen des Badens waren bereits in der Antike bekannt, und die heutige Badetherapie wurde in mehreren Stadien entwickelt, wobei heutzutage zwei Zweige vorhanden sind. Eine davon heißt Hydrotherapie oder Wassertherapie und nutzt die physikalischen Eigenschaften des Wassers, um zu heilen: Die Hebekraft entlastet Muskeln, Gelenke und Knochen, hilft bei der Entspannung und der hydrostatische Druck lindert die Spannung.

Die Wassertemperatur spielt auch bei den Therapien eine wichtige Rolle: heißes Wasser gleicht das Nervensystem aus und wirkt sich positiv auf die vegetative Funktion aus. Nach einem langen entspannenden Bad wird man erschöpft und hat eine größere Chance, besser zu schlafen.

Der andere Zweig der Badetherapie ist die Balneotherapie, bei der die therapeutische Wirkung des Wassers durch die heilenden Kräfte der Mineralien im Wasser ergänzt wird. Es gibt mehrere Mineralien im Thermalwasser, die über die Haut aufgenommen werden und so den Mineralstoffbedarf des Körpers decken, was auch zum Abbau von Stress beiträgt. Entspannende Mineralien sind Magnesium und Kalzium, die auch als Muskelrelaxantien verwendet werden, sowie Mangan, das sich positiv auf das Nervensystem und die Stimmung auswirkt.

Wenn du eine vollwertige Wirkung erzielen möchtest, kannst du dein Bad mit einem Whirlpool vervollständigen, der deinem Rücken eine Massage durch den Wasserstrahl verleiht, und auch eine gute Sauna kann viel helfen.